FAZIT

Öffentlichkeit

Wir haben unsere öffentlichen Anlässe in der Schule beworben, dass heisst, wir haben per E-Mail Einladungen versendet, Flyer verteilt und Plakate aufgehängt. Wir hätten uns jedoch gefreut, wenn wir ein breiteres Publikum erreicht hätten.

(Aus der Reflexion der Studierenden)

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Während der öffentlichen Abendveranstaltungen erweiterte sich unsere Gruppe um die teilnehmenden BesucherInnen. Wir verstehen uns als InitiatorInnen.

«Manchmal sind Dynamiken innerhalb einer sehr heterogenen Gruppe herausfordernd. Ein anderes Mal bringen raumeinnehmende, fragile Installationen innerhalb einer Ausstellung Ideen zum Stillstand. Dann lohnt es sich im wahrsten Sinne des Wortes, einen Schritt zurückzutreten und gleichzeitig drauf zu achten, nicht aus dem Prozess zu fallen.»

(Alexandra D’Incau)

Grenzen und Herausforderungen

«Wenn man das selbstkritisch betrachtet, waren nicht alle Camps# gleich gut – sei es, weil eine Gruppe sich nicht fand, sei es, weil sie keinen gemeinsamen Weg fand, etwas zu tun … Auch ich als Kunstvermittlerin kam dann in eine seltsame Rolle und musste immer sagen ‹das geht› oder ‹das geht nicht›. Dabei ist es ja so, dass wenn ich eine Idee habe und diese präzise weiterentwickle, dann wird sich auch der Weg finden, wie man diese im Museum umsetzen kann.»

(Susanne Kudorfer)

Unserer offenen Ideensuche wurden seitens des Museums schnell Grenzen gesetzt, worauf wir vorsichtiger wurden und unseren Aktionsradius um das Foyer und den Aussenraum erweiterten.

(Aus dem Abschlussbericht der Studierenden)

FRAGEN
& KRITIK

Wie lässt sich produktiv in grossen Gruppen und/oder wechselnden Gruppenkonstellationen über mehrere Monate arbeiten?

Welches Publikum will ich als KunstvermittlerIn ansprechen? Welche Formen der Zusammenarbeit intendiere ich?

Verantwortlichkeiten: Was, wenn niemand kommt?! Publicity und Kommunikation: Wer bewirbt (m)einen Anlass?

Vom Umgang mit Widerständen: Kann und muss ich es allen recht machen? Wie weit darf, ja muss ich gehen?