Landschaft

Installationsansicht der Drei-Kanal-Videoarbeit. Mit Sound und Filmaufnahmen nähern sich Rebekka Friedli und Ximena Gomez della Valle der Schällenmatt, einem Areal in Kriens, das der Maler Robert Zünd 1863 in einem Gemälde darstellte. Die Arbeit der Studierenden trägt den Titel «Unter neuen Bäumen» und wurde im Museum gezeigt.

Ausgangslage

In Camp#3 diskutieren wir ausgehend von der Ausstellung «Landschaft» im Kunstmuseum Luzern und Theorielektüre aus dem Seminar-Reader über neue Debatten zu Landschaft. Ergänzend setzen wir uns auch mit kollaborativen Arbeitsweisen und Vermittlungsstrategien auseinander. Darauf basierend werden zusammen mit einem spezifischen Publikum (tbd!) künstlerische Ansätze entwickelt, die diese Auseinandersetzung thematisieren. Landschaft unterliegt subjektiver Wahrnehmung, ist kulturell geprägt, trägt implizit und explizit Machtstrukturen in sich und bietet Platz für Projektionen. Was passiert, wenn wir den Landschaftsbegriff unter lebensweltlichen, ästhetischen, geographischen, planerischen, historischen, sozialen etc. Gesichtspunkten künstlerisch forschend untersuchen, rahmen und interpretieren?

(Aus dem Seminarbeschrieb)

Den Rahmen öffnen und den Rest des Bildes suchen. Notizen und Gekritzel von Alexandra D’Incau auf dem Saalblatt der Ausstellung während eines Gesprächs mit den teilnehmenden Studentinnen Ximena Gomez und Rebekka Friedli.

Rahmenbedingungen

Mit Projektionen der Schweiz als Mega-City, Tourismus-Idyll und Natur-Paradies startete Camp#3 im Ausstellungsraum. Inmitten gemalter Landschaftsdarstellungen tauschten wir Landschaftserfahrungen und -erinnerungen aus. Von da aus entwickelte sich das Interesse, reale Orte, gemalte Orte und Menschen miteinander zu verbinden.

«Wohin fliegen Sie heute?» Via Youtube schauen wir Ausschnitte aus einem dieser Swissview-Filme, die «die Schönheit der Schweiz zelebrieren»; und versuchen herauszufühlen, was diese vertrauten, weil heimischen Landschaftsaufnahmen bei uns auslösen.