FAZIT

Ein Feld aufspannen

«Es trafen zwei fixe Strukturen zusammen, zum einen das Modul zur Berufsfeldpraxis ‹Ausstellen und Vermitteln› und zum anderen die jährliche Sammlungsausstellung des Kunstmuseums. Innerhalb dieses aufgespannten Feldes war es zentral, den Studierenden so viel Freiheit und Eigeninitiative zu lassen und auch zuzutrauen, dass neue und eigenständige Projekte entstehen konnten.»

(Alexandra D’Incau)

Die Sitzungsnotizen auf der Rückseite von Alexandra D’Incaus Projektmäppli enthalten profane To-dos und weniger profane Erkenntnisse: Sobald ihr wisst, was ihr braucht, könnt ihr den Techniker informieren und einen Ort festlegen. / Ist ein Thema gefunden, kann aus dieser Dringlichkeit heraus vermittelnd gearbeitet werden.

Vom Museum in den Aussenraum und wieder zurück

Die subjektive Auseinandersetzung mit der Schällenmatt eröffnet neue Zugänge zur immer wieder thematisierten Raumplanung. Es wird dem Betrachter überlassen, wie deutlich er die Umgebung der Schällenmatt wahrnimmt und wie sehr er diese als eine Störung empfindet. (Legende und Foto via Textauszug aus dem Abschlussbericht von Rebekka Friedli).

«Konkret haben die Studierenden die HausbewohnerInnen von der Schällenmatt in Kriens angesprochen, vor Ort ihre eigene Filmarbeit entwickelt und dann AnwohnerInnen von Kriens wieder ins Museum geladen, um hier den Dialog bei ihrer Arbeit und bei dem Bild von Robert Zünd zu führen.»

(Susanne Kudorfer)

FRAGEN
& KRITIK

Was sind (mögliche/nötige) Grundvoraussetzungen, die zu einer «relevanten» künstlerisch-vermittelnden Arbeit führen?

Wodurch entsteht eine besondere Qualität?

Ist es legitim, mit «nur» zwei Studierenden zu arbeiten?